Bei der ersten Monatsübung im Februar war das Übungsmotto das zeitnahe Verschaffen von Zugängen in Wohnräume. In der jüngeren Vergangenheit kam es immer wieder zu Alarmierungen bei vermuteten Unglücksfällen hinter verschlossenen Türen, bei denen die Bewohner selbst nicht mehr öffnen konnten. Oftmals geht es bei solchen Einsatzsituationen um jede Minute, damit die Zeit – bis der Rettungsdienst die Patienten behandeln kann – möglichst gering bleibt. Daher ist es wichtig, alle Handgriffe, die man zu einer schnellen Öffnung von Türen oder Fenster benötigt zu kennen, sowie den Umgang mit den eigens hierfür angeschafften Spezialwerkzeugen zu trainieren. Alle Übungsteilnehmer hatten die Möglichkeit ihre Fähigkeiten zu verbessern und man zeigte sich am Ende der Übung überrascht, dass gerade bei Sicherheitsschlössern die Öffnung der Türe bei Notlagen sich als deutlich erschwert darstellen kann. In dem Übungsszenario wurde ein Einsatz durchgespielt, bei dem zu einer eiligen Türöffnung alarmiert wurde und im Anschluss an die rettungsdienstliche Versorgung eine Patientenrettung aus einem Dachgeschoss in beengter Umgebung mittels Schleifkorbtrage vorzunehmen war.








